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Carl Rudolph Bromme
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< class="imPgTitle" style="display: block;" itemprop="headline">Bericht von Herrn Kapitän zur See a.D. Bernd Molter
Carl Rudolph Bromme Gesellschaft
Herausgegeben von in Algemein ·

Vorgeschichte der Bromme Gesellschaft

Ein Gespräch zwischen dem damaligen Leiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Potsdam (MGFA), Kapitän zur See Dr. Jörg Duppler, und dem Kommandeur des Verteidigungsbezirks 75 „Westsachsen“, Kapitän zur See Bernd Molter, führte zu dem gemeinsamen Wunsch, den 200. Geburtstag Carl Rudolph Brommes, des ersten Admirals einer deutschen Flotte, am 10. September des Jahres 2004 unter Einbeziehung seiner Geburtsstadt Leipzig, der dortigen Marinekameradschaft „Admiral Brommy“, der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft zur Förderung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig e.V., Repräsentanten aus Politik, Streitkräften, Wissenschaft und Gesellschaft sowie einer möglichst breiten Öffentlichkeit unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen feierlich zu begehen. Ziel dieser Veranstaltung sollte es sein, die über lange Jahre auf einen eher regionalen und engeren wissenschaftlichen Rahmen beschränkte Erinnerung an das Lebenswerk dieser herausragenden Persönlichkeit der „schwarz-rot-goldenen“ Einigungsbewegung und unserer maritimen Geschichte auf eine seiner Rolle und Bedeutung angemessene neue Grundlage zu stellen, zum Gegenstand einer breiter angelegten historischen Forschung und nationalen Traditionspflege zu machen und damit nicht zuletzt auch einen Beitrag zur gemeinsamen Erinnerungskultur nach Wiedererlangung der Deutschen Einheit zu leisten. In einem ersten Schritt auf diesem Wege sollte die bis dahin nur mit den „Bordmitteln“ der Marinekameradschaft gepflegte Gedenkstätte Brommes im Stadtteil Anger in einen angemessenen Zustand versetzt werden. Die Restaurierungs- und Umsetzungskosten des Denkmals wurde von Herrn Joachim Kaiser und der Baufirma Megaron erbracht, um den mit großem militärischen Zeremoniell vor Ort und einem anspruchvollen, mehrtägigen Festprogramm im Herzen Leipzigs der Veranstaltung ihr gebührenden öffentlichkeitswirksamen Rahmen zu geben und damit nicht zuletzt auch das Interesse breiter Kreise der Bevölkerung an dieser bedeutenden Persönlichkeit der deutschen Geschichte zu wecken.

Dank der ausgesprochen gelungenen Festveranstaltung wurden die beabsichtigten Effekte einer Initialzündung mit überregionaler Resonanz erreicht, so dass trotz der dann zwangsläufig raschen Beendigung der sehr fruchtbaren Zusammenarbeit am Projekt und vielfältiger personeller Veränderungen in der Folge die Idee nicht verloren gegangen ist und über den in besonderem Maße für den Erfolg verantwortlich zeichnenden damaligen Präsidenten der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft, Herrn Joachim Kaiser, die angemessene Fortsetzung mit Gründung der Carl Rudolph Bromme Gesellschaft unter seiner Leitung gefunden hat. Seither ist es gelungen, immer größere Kreise einer interessierten Öffentlichkeit auch über die Landesgrenzen hinaus anzusprechen, und die niveauvollen Veranstaltungen in diesem nunmehr auf Dauer angelegten neuen Rahmen haben inzwischen sowohl vom wissenschaftlichen Fortschritt in der Forschung, als auch von der hochrangigen Wahrnehmung in der Marine her die tastenden Anfänge nahezu vergessen lassen. Die Erfolgsgeschichte des ursprünglich doch eher bescheiden angelegten Vorhabens hat gezeigt, dass es auch heute mit dem nötigen persönlichen Engagement und Überzeugungskraft gelingen kann, in unserem Land ein unabhängig von Alter und Hintergrund aufgeschlossenes Interesse selbst an weiter zurückliegenden und allgemein weniger bekannten Ereignissen und Persönlichkeiten unserer Geschichte zu wecken und mit professioneller Unterstützung eine angemessene Traditionspflege zu fördern.




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