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Carl Rudolph Bromme
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Stadtrundgang

Carl Rudolph Bromme Gesellschaft
Herausgegeben von in Algemein ·
Tags: HaraldLamatsch
Ein Tag im September….
 
Mit zugegeben recht unvollständigen Kenntnissen über die „Carl Rudolph Bromme Gesellschaft Leipzig e.V.“ ausgestattet, trafen 13 Führungskräfte aus dem Ausbildungskommando Leipzig vor dem Steigenberger Hotel auf den Vorsitzenden der Gesellschaft. Herr Joachim Kaiser begrüßte uns herzlich und führte uns sodann auf eine ausgesprochen ungewöhnliche aber umso mehr erfrischende Weise durch seine Stadt. Die Führung sollte uns durch Wirkungsstätten und Räumlichkeiten führen und am Ende des Tages die Bromme Gesellschaft, seine Mitglieder, Sponsoren und Freunde und die Beweggründe der Gründung erklären.
Auf unserem Weg durch die Innenstadt Leipzigs passierten wir wunderschöne Passagen, gingen an großen Kaufhäusern und schicken Cafés vorbei. Die Innenstadt ist über die letzten Jahre zu einem Juwel geworden und lädt in einem überschaubaren Radius zum Entdecken, Staunen und Genießen ein.
Wir hatten das große Vergnügen Schätze der Stadt zu entdecken, denen sich mancher alteingesessene Leipziger nicht gewahr sein dürfte. Herr Kaiser berichtet zwar mit einer gehörigen Portion „understatement“ aber auch voller Stolz wie sich diese – mittlerweile – auch seine Stadt entwickelt hat und welche Rolle auch die Mitglieder der Bromme Gesellschaft daran haben.
Wir versammelten uns zunächst im Obergeschoß des Alten Rathauses, das zu Deutschlands schönsten Renaissancebauten zählt. In dem über 50m langen Festsaal, umringt von Fürstenbildern und Porträts der Leipziger Stadtrichter startete unsere Führung und gestattete uns u.a. einen Blick auf den Ehering von Martin Luthers Frau Katharina von Bora.
Auf dem weiteren Weg hatten wir nunmehr die Gelegenheit unterschiedliche Freunde, Mitglieder und Sponsoren der Gesellschaft aufzusuchen und bekamen in diesem Zusammenhang die freundliche Gelegenheit, Auerbachs Keller zu besichtigten. Neben einem spontanen historischen Kurzvortrag gelang es bei dieser Gelegenheit auch uns vor bekanntem Hintergrund auf einem Foto zusammenzurücken.


(Foto: J.Kaiser) 

Einem alten Spruch folgend hat Herr Kaiser mit diesem Einblick sichergestellt, dass wir nunmehr mit Fug und Recht behaupten können, Leipzig gesehen zu haben. Denn „Wer nach Leipzig zur Messe gereist, Ohne auf Auerbachs Hof zu gehen, Der schweige still, denn das beweist: Er hat Leipzig nicht gesehen.“ – Schon dafür – herzlichen Dank!

"Gehen Sie in den Keller" – Insider wissen wohin uns der Spaziergang dann führte. Dieses Kabarett  in der Kupfergasse gehört zu den alteingesessenen Leipziger Institutionen und alleine es gesehen zu haben wird den ein oder anderen von uns dazu veranlassen dieses Kleinkunsttheater im Art Deco Stil mit farbigem Spiegelglas noch einmal aufsuchen zu wollen.

Besonders beeindruckend war auch der Besuch eines weiteren Freundes der Gesellschaft in dessen Arbeitsräumen. Michael Fischer Art – Freidenker und Künstler – zum Nachdenken anregend und zum Reflektieren zwingend.

Im Ratskeller fanden wir uns schließlich zunächst im Clubraum der Gesellschaft zu einem sehr schmackhaften Abendessen ein und konnten noch in großer Runde den Tag Revue passieren und anschließend im „Raucherzimmer“ ausklingen lassen. Für einen Teil der Gemeinschaft endete der Abend letztlich noch im Stammlokal der Gesellschaft – in der ebenso bekannten Gosenschenke in Gohlis. Hier konnten wir „Ohne Bedenken“ den Alterungsprozess durch angemessenen Konsum von Leipziger Gose deutlich abbremsen und uns ein Weilchen einem besonderen Juwel der Spirituosenkunst widmen. Dem „Bromme“ – den kann man nun wirklich nicht beschreiben – den muss man gemeinsam mit Mitgliedern der Bromme Gesellschaft in Marinehaltung einfach mal probieren….

Besten Dank für eine außergewöhnliche Stadtführung und eine genauso schöne wie interessante Begegnung.

Stellvertretend für den Führungskreis des Ausbildungskommandos

Harald Lamatsch
Oberstleutnant i.G.                                                                                                  


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