Gelöbnisfeier der päpstlichen Schweizergarde am Samstag, den 4. Oktober 2025
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Die Schweizergarde ist für die Sicherheit des Papstes, des Vatikan und der Kardinäle verantwortlich und ist als militärische Truppe organisiert.
Sie begleiten den Papst auf Reisen, überwachen und kontrollieren die Eingänge zum Vatikan. Die Dienstzeit eines Gardisten beträgt
mindestens 26 Monate und ist in dieser Zeit auch Bürger des Vatikanstaates. Ihre Sollstärke beträgt 135 Mann.
Papst Julius II. (1503-1513) begründete im Jahr 1505 die erste päpstliche Leibwache und ließ in Luzern und Zürich die ersten Söldner rekrutieren.
Diese zogen im Januar 1506 nach Rom und präsentierten sich am 22. Januar 1506 dem Papst. Ihre Bewährungsprobe kam am 06. Mai 1527 als
plündernde Söldner von Kaiser Karl V. Rom überfielen. Dies gilt bis heute als historische Heldentat und als Geburtsstunde der Garde.
Es fielen 147 Gardisten beim Kampf zur Verteidigung von Papst Klemens VII. (1523-1534).
Heute spricht man vom „Sacco di Roma“ - der Plünderung Roms.
Das ist auch der Grund warum die neuen Rekruten traditionell am 6. Mai vereidigt werden. Der Eidesschwur der Gardisten lautet:
"Ich schwöre, treu, redlich, und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst und seinen rechtmäßigen Nachfolgern und mich mit ganzer Kraft
für sie einzusetzen, bereit, wenn es so sein sollte, für Ihren Schutz selbst mein Leben hinzugeben. Ich übernehme dieselben Verpflichtungen
gegenüber dem Kollegium der Kardinäle während der Sedisvakanz des Apostolischen Stuhles.
Ich verspreche überdies dem Herrn Kommandanten und meinen übrigen Vorgesetzten Achtung, Treue und Gehorsam.
Ich schwöre es, so wahr mir Gott und unsere heiligen Patrone helfen."